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Ich war tot! Ein Blick in die Ewigkeit - 2

Neuseeland: Ian McCormack wurde bei einem nächtlichen Tauchausflug auf Mauritius von einer tödlichen Quallenart gestochen. Nach dem Transport ins Krankenhaus kam es bei ihm zu einem Herzstillstand. Ian McCormack war für ca. 15 Minuten tot und kam wieder ins Leben zurück. Erfahren Sie hier, was Ian während der Zeit seines Todes erlebt hat und welche Auswirkungen dieses Ereignis auf sein Leben hatte.

Das Licht

Ich ging durch eine Öffnung und fand mich in einem langen, engen Gang wieder. Am anderen Ende dieses Tunnels konnte ich die Lichtquelle entdecken. Sie schien mich mit unglaublicher Geschwindigkeit zu sich zu ziehen. Während ich beobachtete, wurde ich von einer Welle von Licht eingehüllt, die mich mit Wärme und Behaglichkeit erfüllte. Es war überwältigend, als ob eine lebendige Emotion abgestrahlt würde. Die nächste Welle war Liebe, gefolgt von einer weiteren, die pure Freude war. Als ich aus dem Tunnel kam, stand ich in der Gegenwart von herrlichem Licht und von Kraft.

Ich dachte, ob wohl jemand in diesem Licht sei, und sofort antwortete eine Stimme: "Ian, möchtest du wieder zurück?" "Wo bin ich?", dachte ich, blickte über meine Schulter und erinnerte mich an das Bett im Krankenhaus. Ich fragte mich: "Ist das nur irgendein phantastischer Traum?"

In Gottes Gegenwart

Schliesslich antwortete ich: "Ich weiss nicht, wo ich bin, aber wenn ich ausserhalb meines Körpers bin, dann möchte ich zurückkehren." Die Stimme sagte: "Wenn du zurückkehren möchtest, musst du die Dinge in einem anderen Licht sehen." Worte leuchteten vor mir auf: "Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm. (1. Joh. 1,5)." Nie hatte ich in der Bibel gelesen und wusste nicht, dass dies eine Stelle daraus ist. Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich mich in der Gegenwart Gottes befand. Er weiss, was ich denke, noch bevor ich es ausspreche. Er muss alles wissen, was ich im Leben falsch gemacht habe. Ich fühlte mich ihm ausgesetzt und wollte wieder zurück in die Finsternis, wohin ich gehörte. Als ich rückwärts gehen wollte, durchflutete mich eine Welle von Licht — es war eine unbeschreibliche Liebe.

"Wie konnte Gott mich lieben? Ich hatte nichts für ihn übrig gehabt, mein Lebenswandel war äusserst locker ich war auch kein guter Mensch." Egal, was ich sagte, die enorme Liebe floss über mich, und ich begann, hemmungslos zu schluchzen. Es war so überwältigend — ich wusste, er hatte mir vollständig verziehen und akzeptierte mich so, wie ich war.

Der Sohn Gottes

Ich kam näher und sah etwas so Herrliches, wie noch nie zuvor. In diesem Licht war ein Mann, der mit niemandem zu vergleichen war. Er war in Kleider aus schimmerndem Licht gehüllt, ich konnte seine blossen Füsse sehen. Seine Hände streckten sich mir wie zum Willkommensgruss entgegen. Ich wollte ihm ins Gesicht schauen, doch das Licht schien sich um das Siebenfache zu intensivieren. Beim Näherkommen fluteten Wellen von Liebe in meine Richtung.

Einblick in den Himmel: die Entscheidung

Dann trat er zur Seite, und ich sah eine Öffnung zu einer vollkommen neuen Welt mit grünen Wiesen, einem kristallklaren Fluss, sanft geschwungenen grünen Hügeln zu meiner Rechten, Bergen am Horizont vor blauem Himmel und mir zur Linken Felder, die mit Bäumen und Blumen durchsetzt waren.

Gerade, als ich eintreten und alles erkunden wollte, kam die Frage: "Nun, willst du noch immer zurück?" Ich hatte keinen Menschen, zu dem ich zurückkehren wollte. Doch als ich "Lebe wohl, du grausame Welt" sagen wollte, tauchte das Bild meiner Mutter auf.

Ich wusste, dass sie jeden Tag für mich gebetet hatte und mir den Weg zeigen wollte. Sie hatte keine Möglichkeit, von meinem Gebet auf dem Weg ins Krankenhaus zu erfahren, und ich wusste, sie würde sich wegen meines Todes sehr grämen. "Ich möchte zurückkehren." antwortete ich.

Nun verstand ich: wenn ich zurückkehrte musste ich die Dinge mit Gottes Augen sehen — seine Liebe, Freude, Vergebung, seinen Frieden, alles aus seiner Perspektive, nicht aus meiner zeitlich begrenzten, irdischen Sicht.

Während ich in Richtung Tunnel schaute, sah ich in einer Vision meine ganze Familie und tausende und abertausende anderer Menschen. Ich fragte Gott, wer all diese Leute seien, und mir wurde gesagt, dass viele dieser Menschen keine Chance hätten, von ihm zu erfahren, wenn ich nicht zurückkehren würde.

Als Antwort auf meine Frage, wie es denn möglich wäre, zurückzukehren, kam: "Mein Sohn, neige deinen Kopf, und du spürst, wie dein Auge feucht wird - öffne es und schau."

Zurück im Krankenhaus

Unverzüglich war ich wieder in meinem Körper, der auf dem Krankenhausbett lag. Das rechte Bein war erhöht, weil der junge indische Arzt, der um mein Leben gekämpft hatte, meinen Fuss in der einen Hand hielt und mit der anderen mit einem scharfen Instrument in meiner Fusssohle herumstach, wie in einem Stück von totem Fleisch. Als er bemerkte, dass er von mir angeschaut wurde, zeigte sich ziemliches Erschrecken in seinem Gesicht. Man sah ihm förmlich an, dass er dachte, er habe vielleicht einen Nerv berührt, der in meinem toten Körper ein Zucken ausgelöst habe.

Ich dagegen versuchte mich mit dem auseinanderzusetzen, was ich gerade erlebt hatte — hatte ich gerade Gott gesehen? Während ich wieder und wieder darüber nachgrübelte, hörte ich eine Stimme:

"Mein Sohn, ich habe dir soeben das Leben zurückgegeben." Ich erwiderte: "Wenn du es wirklich bist, Herr, dann hilf mir bitte, meinen Kopf zu beugen und auch das andere Auge zu öffnen." Allmählich hatte ich genug davon, das entsetzte Gesicht des Arztes zu sehen.

Kraft kehrte wieder zurück in meinen Nacken, ich öffnete das linke Auge und sah eine Reihe von Krankenschwestern und Pflegern im Eingang stehen; sie blickten derart verdutzt drein, als ob gerade einer von den Toten auferstanden wäre. Als mein Blick ihre Augen traf, sprangen sie ganz erschrocken zurück. Ich war 15 Minuten tot. Jetzt betete ich zu Gott, mich zu heilen. Er wirkte ein Wunder, ich konnte am nächsten Tag aus dem Krankenhaus hinausmarschieren.

Ein neues Leben

Gott sagte mir dann, er wolle, dass ich als Christ die Bibel, sein geschriebenes Wort, lesen soll. Während der nächsten sechs Wochen las ich die Bibel von vorn bis hinten. Mein Leben hat sich radikal verändert und ist nie mehr so geworden wie vor dem Tag, als mir Jesus Christus seine Herrlichkeit zeigte.

Später las ich in einem Surf-Magazin über die "Todesliste in den Tropen" — ein Surf-Führer für Reisende. Da las ich was von Seeschlangen, Skorpionfischen etc., all diese tödlichen Dinge. Die meisten Surfer wissen darüber Bescheid. Im nächsten Abschnitt: "Ox-Gelly-Fish" (Meereswespen) wurde beschrieben, wie sie aussahen, was sie machen, wie sie töten. Als ich dies las, wusste ich: das war es, was mich getroffen hatte. Ich sah kein Bild von dem Tier, aber ich wusste, dass es mich getroffen hatte.

Zur Person

Ian Mc Cormack erholte sich vollständig vom Gift dieser tödlichen Qualle (Seewespen). Seine Begegnung mit Gott veränderte sein Leben in allen Bereichen. Sein Hang zu Alkohol, Drogen, und dem überaus lockeren Lebenswandel verschwand. Heute sagt er, dass eine Begegnung mit Gott das Überwältigendste ist, das ein Mensch jemals erleben kann.

Nach einem Gespräch von Peter J. Ischka mit Ian Mc Cormack, Neuseeland. Originalquelle: Extrablatt / mission-is-possible.de


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